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IGUDESMAN & JOO – A LITTLE NIGHTMARE MUSICVirtuose Musik – zum Brüllen komischSamstag, 02. Juni, 20 Uhr, Tonhalle, Ehrenhof 1, 40479 Düsseldorf Igudesman & Joo Musik-Comedy, Geige und Klavier Nach dem Konzert können Sie von der Terrasse der Tonhalle aus das Japanische Feuerwerk im Rahmen des Japantages Düsseldorf bestaunen. € 19,- / 27,- / 39,-
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Kann klassische Musik zum Brüllen komisch sein? Der Violinist Aleksey Igudesman und der Pianist Richard Hyung-ki Joo belegen, dass sich virtuose Darbietungen und skurrile Komik exzellent kombinieren lassen. Fast sechs Millionen Aufrufe auf Youtube sprechen ihre eigene Sprache!
Die sogenannte „Ernste Musik“ kann hinreißend komisch sein. Jedenfalls dann, wenn der russische Violinist Aleksey Igudesman und der britisch-koreanische Pianist Richard Hyung-ki Joo durch ihre Klassik-Comedy-Show „A Little Nightmare Music“ wirbeln. Seit 2004 hat das Duo infernale damit weltweit zahllose Klassik-Liebhaber und (fast) jeden Klassik-Muffel im Sturm erobert. Sage und schreibe 20 Millionen Klicks haben darüber hinaus ihre Videos auf YouTube erreicht. Und selbst Star-Geiger Gidon Kremer, James-Bond-Star Roger Moore oder Terry Jones (Monty Python) gehören zu ihren Fans.
Kein Wunder, sind die beiden Vollblutmusiker doch unschlagbar darin, teuflische Virtuosität und gnadenlos kuriosen Irrwitz zu vereinen. In zuweilen beängstigendem Tempo und mit ebensoviel technischer Brillanz wie Selbstironie fegen die liebenswerten Klassik-Komik-Komplizen durch ihr unwiderstehlich witziges Programm – eine eigenwillige Tour de Furioso durch Klassikrepertoire und Musikgenres.
Nicht immer sind sich die beiden einig. Da gibt es schon mal den ein oder anderen Notenschlüsselbeinbruch, etwa bei ihrer konsequenten „Orientalisierung“ von Mozarts Rondo alla turca. Artistisch wird es auch – beispielsweise mit Kampfkunst in der Disziplin „Klavier-Karate“. Ihre verblüffende Fantasie macht selbst vor unorthodoxen Hilfsmitteln nicht Halt. Der Pianist setzt bei Rachmaninow eine Akkord-Prothese ein. Und für einen intensiveren Ausdruck ersetzt der Violinist schon mal den Geigenbogen durch einen elektrischen Milchaufschäumer – auf einer kostbaren Santo-Seraphin-Geige von 1717. Ein Albtraum für Puristen. Und ein Traum für alle anderen!

