AN DIESER STELLE ERFAHREN SIE NEUIGKEITEN RUND|UM ROBERT SCHUMANN, DAS SCHUMANNFEST DÜSSELDORF |UND DAS JUBILÄUMSJAHR SCHUMANN2010.


BILANZ: 17.000 Zuhörer für Robert Schumann

Nach einem ausgedehnten Geburtstagsfest mit 23 Veranstaltungen an 18 Tagen ziehen wir hochzufrieden die Bilanz des Schumannfestes Düsseldorf: Rund 17.000 Zuhörer feierten mit; das ergibt bei einem Netto-Platzangebot von knapp 20.500 Plätzen eine Auslastung von etwa 83 Prozent. Bleibt noch, Danke zu sagen: allen voran natürlich den Sponsoren des Festivals, ohne deren finanzielle und auch ideelle Unterstützung sich ein so umfangreiches kulturelles Projekt wie das Schumannfest niemals realisieren ließe. Dank gilt auch der Stadt Düsseldorf, die dem Festival nicht nur eine Heimat bietet, sondern auch einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung leistet, und natürlich der Robert-Schumann-Gesellschaft e. V. Düsseldorf unter Vorsitz von Dr. Axel Baur als Veranstalterin. Dank gebührt darüber hinaus den vielen verschiedenen Kooperationspartnern, vor allem dem Goethe-Institut, und den Verantwortlichen der Veranstaltungsorte wie Tonhalle, Robert-Schumann-Saal und Schloss Benrath. Und schließlich Dank an die Medien für eine aufmerksame und kritische Begleitung sowie ans Publikum, das bereit war, das Alte hoch zu ehren, aber auch dem Neuen ein warmes Herz entgegen zu bringen: Das hätte Robert Schumann, den romantischen Freidenker und Erneuerer, gewiss erfreut.

ENDSPURT mit Zehetmair

In der Schlussphase gerät das Schumannfest zum regelrechten Marathon für den Geiger Thomas Zehetmair. Zum Teil programmgemäß: Der für seine intellektuelle Neugier und spieltechnische Vielschichtigkeit gerühmte Österreicher, der vor mehr als zehn Jahren das Violinkonzert von Robert Schumann mit seiner CD-Einspielung für die Musikwelt neu entdeckte, hat eben dieses Werk im Gepäck, wenn er als Solist der „Sternzeichen im Schumannfest“ am Freitag, 11. Juni, 20 Uhr, am Sonntag, 13. Juni, 11 Uhr sowie am Montag, 14. Juni, 20 Uhr zusammen mit den Düsseldorfer Symphonikern und dem Dirigenten Mario Venzago in der Tonhalle auftritt. Und zu einem anderen Teil außerplanmäßig: Wegen Erkrankung von Janine Jansen übernimmt Thomas Zehetmair den Violinpart im Konzert mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter Paavo Järvi am Samstag, 12. Juni, 20 Uhr in der Tonhalle. Er spielt das Violinkonzert von Beethoven. Weiter auf dem Programm: Ludwig van Beethovens Ouvertüre zu „Die Weihe des Hauses“ und Robert Schumanns „Rheinische“ Sinfonie.

"Keine Grenzen in der FANTASIE"

Noch ein paar Tage, und er ist da: Robert Schumanns 200. Geburtstag am 8. Juni wirft nun auch in den Feuilletons seine Schatten voraus, bei Google-News stößt man auf annähernd 1000 Nennungen, wenn man "Robert Schumann" eingibt - und dabei auch auf manch schöne Sentenz. Als Aufforderung an alle Besucher des Schumannfestes Düsseldorf sei der Dirigent Wolfgang Sawallisch mit einem Auszug aus einem Interview mit Markus Thiel im Münchner Merkur zitiert: "Man muss sich Schumann ganz widmen, sich ihm ganz ausliefern. Nebenbei bügeln oder tapezieren, das geht nicht." Grund genug also, in den nächsten Tagen das eine oder andere Konzert zu besuchen und dabei vorzustoßen "ins unerhörte Neuland" (Wolfram Goertz in der Rheinischen Post). Christoph Eschenbach und die Düsseldorfer Symphoniker, Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin, die Fadista Cristina Branco, das britische Avantgarde-Ensemble Apartment House oder Paavo Järvi und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen bieten, um nur ein paar Beispiele zu nennen, verschiedenste Möglichkeiten der Annäherung an das musikalische Universum des großen romantischen Komponisten. Und geben Gelegenheit, das zu entdecken, was der Komponist Heinz Holliger, wie er jüngst in der ZEIT erläuterte, an Schumann so fasziniert: Für ihn gehört er zu den "Menschen, die keine Grenzen in ihrer Fantasie haben".

MOBILER WERBETRÄGER fürs Schumannfest
Christiane Oxenfort, Stephan Kaluza und Michael Becker: Das Schumannfest nimmt Fahrt auf. I Foto: Marius Obiegala

Seit einigen Jahren lädt das Schumannfest Düsseldorf einen bildenden Künstler ein, seine Vorstellung von Robert Schumann im Rahmen der jeweiligen Werbekampagne zu visualisieren. In diesem Jahr konnte der Maler, Performance-Künstler und Fotografen Stephan Kaluza für eine Zusammenarbeit gewonnen werden. Basis seiner Schumann-Annäherung und damit für das aktuelle Erscheinungsbild ist eine exklusiv für das Festival entwickelte narrative Bildfolge, in der mehrere tausend Fotografien eines (Bühnen)geschehens zu einem nahtlosen Bildstreifen aneinandergesetzt werden. Dieser Bildstreifen bzw. Teile oder einzelne Motive davon treten nicht nur auf Publikationen und Plakaten des Festivals in Erscheinung, sondern jetzt auch auf einer rot-weißen Straßenbahn der Rheinbahn. Heute wurde die Bahn der Öffentlichkeit übergeben – in Anwesenheit von Stephan Kaluza, den beiden Intendanten des Schumannfestes, Christiane Oxenfort und Michael Becker, und von Marius Obiegala, einem der Designer der Agentur moxienetwork.de, die Kaluzas Arbeit in ein werbliches Layout gebannt hat. Die Rheinbahn unterstützt das Schumannfest im übrigen nicht nur mit einem fahrenden Werbeträger, sie sorgt auch für die Mobilität von Künstlern und Publikum, indem sie Fahrkarten und Shuttle-Busse für die Musiker zur Verfügung stellt und allen Konzertkarten einen Mehrwert verleiht: Die Tickets gelten am aufgedruckten Tag als kostenlose Fahrscheine für die Hin- und Rückfahrt im gesamten Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in allen Bussen und Bahnen.

Foto: Hans Männel, Stellvertretender Vorsitzender Arbeitsgemeinschaft Historischer Nahverkehr Düsseldorf e.V.
SAUDADE in Lissabon
Cristina Branco (hier mit Carlos Bica) verzauberte ihr Publikum in Lissabon - und bald auch in Düsseldorf.

Von der Saudade, der portugiesischen Form der Melancholie, die im Fadogesang eine wichtige Rolle spielt, ist es nicht weit zu romantischen Sehnsüchten. Unter dem Motto „Widmung – A Canção de Schumann e Outras Músicas“ interpretiert die große Sängerin Christina Branco zusammen mit den Jazzmusikern Carlos Bica und João Paulo im Rahmen der Reihe "Von fremden Ländern und Menschen" ausgewählte Lieder von Robert Schumann auf ihre Weise und kontrastiert sie mit ursprünglichen Fadoliedern: Am Montag, 7. Juni 2010, 20 Uhr, Robert-Schumann-Saal. Am letzten Samstag war das Konzert bereits im Geothe-Institut in Lissabon zu erleben. Ohrenzeugen berichteten Wundersames: Schumann könnte auch Fado sein...

 

Kaluzas SCHUMANN-BILDSTÜCK bei Felix Ringel

Die Bildmotive, die der Düsseldorfer Maler und Fotograf Stephan Kaluza zum Schumannfest entwickelt hat, machen überall im öffentlichen Raum der Stadt Düsseldorf auf das Festival aufmerksam. Nun lässt sich auch der Kontext dieser Motive erleben: Denn Kaluza hat zum Thema Robert Schumann eine fotografische Inszenierung entwickelt, das sogenannte "Bildstück" - ein Konzept, mit dem Kaluza das Narrative sichtbar macht. Der Künstler orientierte sich dabei an der Biografie Robert Schumanns; in allegorischer Weise wird darüber hinaus die generelle Verzweiflung des Künstlers im Dialog mit seiner Arbeit dramatisiert. Die Arbeit ist jetzt für kurze Zeit in der Galerie Felix Ringel zu sehen. Vernissage ist am Mittwoch, 19. Mai, ab 19 Uhr (Heinrich-Heine-Allee 15, Eingang Neustraße, 40213 Düsseldorf). Im Anschluss an die Präsentation zieht Kaluzas Schumann-"Bildstück" in die Tonhalle um.

 

 


SCHUMANN2010 in der Tonhalle

Im Rahmen des groß angelegten Düsseldorfer Unterfangens, sämtliche Werke von Robert Schumann im Jubiläumsjahr zur Aufführung zu bringen, steht auch zur Zeit jede Menge Schumann auf dem Programm: "Big Bang 5" bietet unter dem Stichwort "Junge Tonhalle" am 17. Mai um 20 Uhr das Requiem für Mignon op. 98b mit dem Jugendsinfonieorchester der Tonhalle Düsseldorf, dem Jungen KonzertChor Düsseldorf und zahlreichen Gesangssolisten, u.a. Alexandra von der Weth und Stefan Heidemann, Mitglieder des Ensembles der Rheinoper. Am 19. Mai wird um 13 Uhr im Rahmen von "MiMiKo" das Liederalbum für die Jugend op. 79 aufgeblättert. Mit dabei: die Sopranistin Silvia Hamvasi. Mehr dazu finden Sie auf der Homepage der Tonhalle Düsseldorf.

 

 

Eine MONDNACHT in Tallinn

Im Rahmen des Internationalen Liedzyklus' „Von fremden Ländern und Menschen“ – dem ersten Titel aus Schumanns berühmten „Kinderszenen“ – gratulieren Komponisten, Sänger und Musiker aus Korea, Taiwan, Norwegen, Argentinien, Portugal, England und Estland Robert Schumann vom 29. Mai bis zum 13. Juni mit charakteristischen Einblicken in ihre Musikkultur und einem ganz persönlichen Zugang zum großen Liedkomponisten zum 200sten Geburtstag . Dieses Projekt wirft nun seine Schatten weit voraus. Denn alle Konzerte im Rahmen dieser Reihe sind dank der Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut als Klanggeschenk zum 200. Geburtstag Robert Schumanns auch in den jeweiligen Partnerländern zu erleben, und das zum Teil schon im Vorfeld des Schumannfestes. Am 30. April erklang eine Variante des Korea-Abends im Europa-Saal des Goethe-Instituts in Seoul, und am 9. Mai stellte Helena Tulve ihr Stück über Schumanns Lied-Juwel "Mondnacht" in Anwesenheit des Deutschen Botschafters  in Tallinn vor. Im gut gefüllten Kanuti Gildi Saal mischte sich das neue Werk der arrivierten estnischen Komponistin auf anrührende und betörende Weise mit den Weisen der Volksmusik ihrer Heimat. Auch die Fado-Sängerin Cristian Branco gewährt uns schon vor dem Start des Festivals einen Einblick in ihre Begegnung mit Schumanns Universum: Am 16. Mai im Goethe-Institut in Lissabon. All denjenigen, die sich nicht auf die Reise begeben konnten, um diese Geburtstags-Dialoge zu erleben, sei der Liedzyklus im Robert-Schumann-Saal ans Herz gelegt. Hier noch einmal die Termine (Beginn jeweils 20 Uhr, Einführung 19.30 Uhr): KOREA 29. Mai, TAIWAN 1. Juni, NORWEGEN 2. Juni, ARGENTINIEN 4. Juni, PORTUGAL 7. Juni, ENGLAND 10. Juni, ESTLAND 13 . Juni.

 

 

Begeisterten in Tallinn: Das Weekend Guitar Trio sowie Eve Kopli, Kristi Mühling, Kadri Hunt und Tuule Kann.
10-EURO-MÜNZE: "Töne sind höhere Worte"

Am 6. Mai wurde die offizielle 10-€-Münze der Bundesrepublik Deutschland aus Anlass des 200. Geburtstags von Robert Schumann ausgegeben. Im Rahmen einer Feierstunde präsentierte Dr. Hans Bernhard Beus, Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen auf Einladung des Schumann-Netzwerks im Stucksaal des Poppelsdorfer Schlosses die Gedenkmünze und das neue Postwertzeichen zum Schumannjahr 2010. Im Geburtsthaus des Komponisten in Zwickau sind die vier bei dem vom Bundesfinanzministerium veranstalteten Gestaltungswettbewerb preisgekrönten Entwürfe zu sehen sein. Preise erhielten die Vorschläge von Christian Höpfner aus Berlin, von Erich Ott aus München, von Carsten Theumer aus Höhnstedt und von Pauline Hoff aus Berlin. Neben den preisgekrönten Entwürfen ist in der Ausstellung natürlich auch die Realisation des erstplatzierten Gestaltungsentwurfs von Christian Höpfner in der neuen 10-€-Münze zu sehen. Als Vorlage diente das 1860 vom Dresdner Bildhauer Ernst Rietschel für das Zwickauer Geburtshaus erstellte Reliefportrait, das bis heute am Robert-Schumann-Haus zu sehen ist. Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Feststellung Schumanns: "Töne sind höhere Worte". Mehr Infos finden Sie hier.

TRÄUMEREI auf den Straßen und Plätzen der Stadt
Viele kleine Pianisten und ein großes kleines Werk: Schumanns "Träumerei" erobert öffentliche Plätze, Säle und Foyers. Hans-Jürgen Bauer (Rheinische Post) stellte uns dieses Foto von der kleinen Lisa Zhu (Musikschule Subito), die auf der Galopprennbahn brillierte, zur Verfügung.

Schumanns Träumerei, das Paradestück der Verinnerlichung, gleichzeitig gespielt von 40 großen und kleinen Pianisten? Ja, das Stilwerk in der Grünstraße wird mitten im Schumannfest, am 3. Juni 2010 ab 15 Uhr, die ganz große Bühne für das kleine Stück, das wie kaum ein anderes die Herzen erobert hat. Das C. Bechstein Centrum stellt die Instrumente und Düsseldorf stellt die Pianisten. Dieses Ereignis ist der Höhepunkt eines Groß-Unternehmens, das in Kooperation mit der Clara-Schumann-Musikschule und der Musikschule Subito schon seit Februar Düsseldorf erobert: Die „Träumerei“ für Piano solo hält Einzug in öffentliche Foyers, Kantinen, Werkshallen, Sportstadien und Verkehrszentralen!

 

Am 18. Februar fällt der Startschuss in der Volkshochschule, ein paar Tage später folgt ein

Auftritt im Hauptbahnhof - pünktlich zur rush hour.

Im März erklingt Schumann in einem großen Autohaus, im April hört man ihn im beim Henkel-Renntag im Führring der Galopprennbahn Grafenberg, im Foyer des Interconti an der Kö und - besonders spektakulär - auf dem Grün der LTU-Arena vor dem Anpfiff des Spiels der Fortuna gegen 1860 München. Im Mai gibt's Auftritte im Ständehaus, in der U-Bahn, in der Kantine der Henkel-Werke, in der Uniklinik und beim ARAG World Team Cup im Rochus-Club. So kommt Schumann zu den Menschen, auf die Straßen und Plätze der Stadt – für einen kurzen verträumten Augenblick.

PRESSEGESPRÄCH: Von fremden Ländern und Menschen
Beate Schüler (Schumannfest) und Jörg Süßenbach (Goethe-Institut), die beiden Projektleiter

In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut hat das Schumannfest ein ambitioniertes internationales Projekt entwickelt, das wie ein kleines "Festival im Festival" über den Tellerrand des Schumannschen Universums blickt und sich dabei gleichzeitig vor Schumann verbeugt. Im Robert-Schumann-Saal, wo die Konzerte stattfinden werden, stellen die beiden Projektentwickler und -leiter Beate Schüler (Schumannfest) und Jörg Süßenbach (Goethe-Institut) am Donnerstag, 22. April, 11 Uhr den Zyklus der Presse vor: Unter der Überschrift „Von fremden Menschen und Ländern“ – dem ersten Titel aus Schumanns berühmten „Kinderszenen“ – gratulieren Komponisten, Sänger und Musiker aus Korea, Taiwan, Norwegen, Argentinien, Portugal, England und Estland Robert Schumann an sieben Abenden zum 200. Geburtstag.

 

Im Zentrum des international ausgeschriebenen Projekts steht das romantische Lied als Spiegel von Sehnsüchten und Empfindungen, von Träumen und Erinnerungen. Neue Musik, Jazz, elektronische Klangteppiche, traditionelle Instrumental- und Vokalmusik verbinden sich dabei mit den Melodien des Schumannschen Universums. Die einzelnen Programme werden von Künstlern aus den Gastländern kuratiert, dabei entstehen auch neue, von Goethe-Institut und Schumannfest in Auftrag gegebene Kompositionen. Mehr zu den einzelnen Konzerten steht unter dem Menüpunkt PROGRAMM.

IM ATELIER KALUZA: Präsentation Festivalprogramm
Stephan Kaluza

Stephan Kaluza, Maler, Performance-Künstler und Fotograf aus Düsseldorf, hat seine Vorstellungen von Robert Schumann für die Werbekampagne zum Festival in Bilder umgesetzt. Deshalb findet die Präsentation des Gesamtprogramms Schumannfest Düsseldorf 2010 für Presse, Multiplikatoren und "Sympathisanten" am Freitag, 19. März, 11 Uhr in Stephan Kaluzas Atelier statt.

 

Die beiden Intendanten des Schumannfestes, Christiane Oxenfort und Michael Becker, sowie Dramaturgin Beate Schüler stehen Rede und Antwort zu Konzept, Programmhöhepunkten und beteiligten Künstlern, Stephan Kaluza ist der Gesprächspartner zum Erscheinungsbild des Festivals, und Hans-Georg Lohe, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Düsseldorf, vertritt die Perspektive der Stadt und in seiner Eigenschaft als Vorstandsmitglied den Standpunkt der Robert-Schumann-Gesellschaft e.V. Düsseldorf.

PRESSEGESPRÄCH: Schumann2010 und Schumannfest

Robert Schumann und Düsseldorf haben eine bewegte gemeinsame Geschichte: In Düsseldorf hatte Schumann als städtischer Musikdirektor seine einzige feste Anstellung. Hier wohnte er mit Clara und den sechs Kindern an mehreren Adressen. Hier schrieb er in einem wahren Schaffensrausch große Musik, hier durchlebte er glücklichste und unglücklichste Momente.

 

Zu seinem 200. Geburtstag präsentiert sich Düsseldorf als echte Schumannstadt. Das Ganze Werk des genialen Romantikers wird unter dem Motto SCHUMANN2010 im Verlauf des Jahres zu hören sein.

 

Das Schumannfest feiert den eigentlichen Geburtstag rund um den 8. Juni mit herausragenden Düsseldorfer Kompositionen wie der „Rheinischen Symphonie“, dem Cello- und dem Violinkonzert und dem Oratorium „Das Paradies und die Peri“. Frank Peter Zimmermann debütiert mit den Schumann-Violinsonaten; Christoph Eschenbach dirigiert Schumanns Orchester, die Düsseldorfer Symphoniker; Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin sind zu Gast. Thomas Hampson, Janine Jansen, Paavo Järvi, Mario Venzago, Thomas Zehetmair  – internationale Stars der Musikszene bieten Schumann: Exklusiv für Düsseldorf!

 

Das gesamte Programm SCHUMANN2010 sowie die Glanzlichter des Schumannfestes sind Thema eines Pressegesprächs in der Tonhalle Düsseldorf am 2. Dezember 2009.

v.l.n.r. Christiane Oxenfort, Michael Becker, Hans-Georg Lohe und vielen, vielen anderen gefällt Schumann2010!
LOB DES EIGENSINNS: Claus Spahn über Schumann

„Schumann gehört. Geweint. Im Leben jedes Klassikverrückten gibt es Komponisten (meist nicht sehr viele), die ihn, wenn ihre Musik nur schön genug gespielt wird, zu Tränen rühren. Man kann nichts dagegen tun. Bei mir gehört Robert Schumann dazu. Er kann einen auf rätselhafte Weise weit weg und über alle Dinge hinausführen. Die Ergriffenheit, die seine Musik auszulösen vermag, hat etwas Hochfliegendes, sie bewegt sich jenseits der Tränen. (...) Sind das nicht lebensrettende Momente, die wir im so existenzkühl heraufdämmernden 21. Jahrhundert auf keinen Fall missen wollen?“

 

Den kompletten Artikel von Claus Spahn (ZEIT vom 12. November 2009, „Fünfzig deutsche Vorbilder von gestern – für die Welt von morgen“) finden Sie unter www.zeit.de/2009/47/Vorbilder-Schumann.

SCHUMANN-Monatskalender

Ab sofort erhältlich ist ein in Kooperation mit dem renommierten Literatur- und Musikkalender Verlag Arche Kalender Verlag entstandener Schumann-Monatskalender im DIN-A-3-Format. Er kann zum Preis von 15 Euro über das Büro des Schumann-Netzwerks c/o Büro StadtMuseum Bonn (bodsch.dr.ingrid@bonn.de) bzw. – mit dem Tonhallen- bzw. RSG-Düsseldorf-Logo – unmittelbar bei der Tonhalle Düsseldorf (www.tonhalle-duesseldorf.de ) oder bei der Geschäftsstelle der RSG Düsseldorf (www.schumann-gesellschaft.de ) erworben werden. Neben attraktiven Bildern enthält der Kalender eine Vorschau der Konzert-Highlights 2010 aller deutschsprachigen Schumannstädte.