Die 1972 in der nordöstlich von Lissabon gelegenen Kleinstadt Almeirim geborene Sängerin kam erst relativ spät und dann durch den Einfluß der Fado-Legende Amália Rodriguez zum Fado. Die musikalischen Idiome ihrer Jugendidole Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan und Elis Regina lässt sie bis heute in den einen oder anderen Fado einfließen. Ihre ersten Konzertauftritte hatte Cristina Branco im Jahr 1997. Bald darauf wurde sie im Kreis von Kennern und Liebhabern als neue Hoffnung des Fado gefeiert, eine Hoffnung, die sie mit dem künstlerischen und kommerziellen Erfolg von Veröffentlichungen wie Corpo Iluminado (2001), Sensus (2003) oder Ulisses (2005), “Live” (2006), „Abril” (2008) und “Kronos” (2009) längst erfüllt hat.
Der in Berlin lebende portugiesische Musiker Carlos Bica gilt als einer der innovativsten und kreativsten Musiker der portugiesische Klangkunst. Neben zahlreichen von ihm initiierten musikalischen Projekten und seiner Tätigkeit als Komponist für Film-, Theater- und Tanzproduktionen ist das von ihm gegründete Trio AZUL mit dem Berliner Gitarristen Frank Möbus und dem New Yorker Schlagzeuger Jim Black das Markenzeichnen des Komponisten und Kontrabassspielers geworden. Carlos Bica spielte bei den wichtigsten Jazz Festivals weltweit und arbeitete u. a. mit Ray Anderson, Aki Takase, Maria João, Mathias Schubert, João Paulo und Markus Stockhausen.
João Paulo wurde 1961 in Lissabon geboren. Er studierte Klavier und Komposition am Conservatório Nacional und in Paris. Seit den späten 1970ern interessiert er sich sehr für Jazz und traditionelle Folk Music. In den letzten Jahren hat er sich insbesondere dem Solo Piano Recital gewidmet. Seine eigenen Bands sind ‘Nascer’ (Improvisationen zu portugiesischer und sefardischen Melodien) und ‘As Sete Ilhas de Lisboa’ (komplett improvisierte Musik). Sein letztes Solo Album “White Works - João Paulo plays Carlos Bica”, (Universal Music, 2009) erhielt in Portugal die Auszeichnung “Jazz-CD des Jahres”.