Die Karriere des amerikanischen Baritons Thomas Hampson ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Als einer der bedeutendsten und gefragtesten Opern-, Konzert- und Liedsänger der Gegenwart ist er bereits auf allen großen internationalen Opern- und Konzertbühnen aufgetreten und hat mit den angesehensten Sängern, Pianisten, Dirigenten und Orchestern unserer Zeit gearbeitet. Knapp 200 Aufnahmen spiegeln nicht nur seine außergewöhnliche stilistische Spannweite wider, sondern erhielten ebenso renommierte Preise wie den Grammy. Thomas Hampson gehört zu den wichtigsten Interpreten des deutschen und des amerikanischen Liedes, dessen Botschafter für grenzüberschreitenden Dialog und interkulturelle Verständigung er mit seinem Projekt „Song of America“ und der im Jahr 2003 gegründeten Hampsong Foundation ist.
Wolfram Rieger stammt aus der Oberpfalz und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Elternhaus und bei Konrad Pfeiffer in Regensburg. Sein anschließendes Studium bei Erik Werba und Helmut Deutsch an der Hochschule für Musik in München beendete er "mit Auszeichnung". Noch während des Studiums wurde Wolfram Rieger von der Münchner Musikhochschule als Gesangsbegleiter engagiert; wenige Jahre später leitete er am gleichen Haus seine eigene Liedklasse. 1998 übernahm er eine Professur für Liedgestaltung an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Wolfram Riegers rege internationale Konzerttätigkeit führte ihn mittlerweile in fast alle Teile der Welt. Mit Thomas Hampson verbindet ihn mittlerweile eine 17jährige enge Zusammenarbeit.
2004 wurde Kilian Herold mit nur 23 Jahren Mitglied und Gesellschafter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Als Soloklarinettist dieses Ensembles ist er auf den großen internationalen Konzertpodien zu hören. Außerhalb der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sammelte er in verschiedenen Klangkörpern Orchestererfahrung, u. a. im Chicago Civic Orchestra und im Schleswig-Holstein-Festivalorchester. Er spielte als Soloklarinettist bei der Staatskapelle Dresden, den Dresdner Philharmonikern, dem SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg und dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart. Als Solist und Kammermusiker war Kilian Herold bereits bei vielen Festivals zu hören, u.a. beim Rheingau Musikfestival, beim Schleswig-Holstein Musikfestival, bei den internationalen Brahmstagen Baden-Baden, bei den internationalen Kammermusiktagen Caracas und in vielen Konzerten in Europa, Indien und Japan.
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist eines der weltweit führenden Orchester. Künstlerischer Leiter ist seit 2004 der estnische Stardirigent Paavo Järvi. Gemeinsam mit ihm sowie mit renommierten Gastdirigenten und international gefragten Solisten ist Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen auf bedeutenden Festivals und Konzertpodien im In- und Ausland zu erleben. Immer wieder aufs Neue begeistert das Orchester sein Publikum mit seinem einzigartigen und erfrischenden Stil der musikalischen Interpretation, kombiniert mit einem präzisen Gespür für außergewöhnliche, durchdachte Programme. Das Repertoire des Orchesters erstreckt sich vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Dabei ist die Zusammenarbeit mit Spezialisten der jeweiligen Genres ein von Beginn an gepflegtes Charakteristikum.
In der Folge des ersten Niederrheinischen Musikfestes wurde 1818 der „Städtische Musikverein zu Düsseldorf“ gegründet, dessen Chor heute zu den traditionsreichsten gemischten Konzertchören des deutschsprachigen Kulturraumes zählt. Zwei der bekanntesten Musikdirektoren des Chores waren Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann, deren Werken sich der Musikverein seither in besonderer Weise verpflichtet weiß. Er arbeitete mit vielen bedeutenden Orchestern Europas wie dem l’Orchestre de Paris, dem Philharmonia Orchestra London, den Berliner Philharmonikern und dem Bayerischen Staatsorchester zusammen. Nach seinem New Yorker Amerika-Debut 1992 erhielt der Musikverein im Jahre 2000 eine Einladung, als erster nicht-amerikanischer Gastchor am Mayfestival in Cincinnati teilzunehmen
2001 übernahm mit Marieddy Rossetto zum ersten Mal in seiner bald 200-jährigen Geschichte eine Frau die künstlerische Leitung des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf. 1958 in Sao Paulo, Brasilien, geboren, erhielt sie eine Klavierausbildung am Konservatorium in Santos sowie an der Universität von Brasilia. An der Musikhochschule in Köln schloss sie ihr Studium mit den Fächern Dirigieren und Chorleitung ab. Ihr künstlerischer Werdegang schließt Lehrtätigkeiten und Leitung verschiedener Instrumentalensembles an der Musikschule in Brasilia ebenso ein wie die Mitwirkung als Pianistin für zeitgenössische Musik und die Tätigkeit als Beauftragte der Nationalen Kunststiftung (FUNARTE) für Lehrerfortbildungskurse in Brasilien. Als Korrepetitor steht ihr Reinhard Kaufmann zur Seite.
Der gebürtige Däne Thomas Søndergård gilt weithin als einer der besten skandinavischen Dirigenten der letzten Zeit. Seine musikalische Laufbahn begann er als Mitglied des Royal Danish Orchestra; seither hat er alle dänischen Orchester und Ensembles dirigiert. In den vergangenen Spielzeiten hat er mit dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, der Deutschen Kammerphilharmonie und vielen anderen zusammengearbeitet. Zu Beginn der Spielzeit 2009/10 wurde er zum Chefdirigenten und musikalischen Berater des Norwegischen Rundfunkorchesters ernannt. Thomas Søndergårds Debüts mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Rotterdam Philharmonic, dem Royal Scottish National Orchestra und dem BBC National Orchestra of Wales wurden von den Kritikern hoch gelobt.