Johanna Winkel

Johanna Winkel studierte Gesang bei Caroline Thomas in Detmold. Im Konzert- und Oratorienfach ist Johanna Winkel seit mehreren Jahren eine gefragte Solistin. Ihr internationales Debut gab sie 2008 unter der Leitung von Peter Neumann in Nantes mit Concerto Köln. Weitere Konzerte mit namhaften Ensembles folgten, u.a. mit den Hamburger Symphonikern, dem SWR Vokalensemble und SWR Sinfonieorchester. Im Opernfach war sie des Öfteren im Markgräfischen Opernhaus Bayreuth zu sehen und zu hören. Johanna Winkel wurde mehrfach ausgezeichnet. 2009 belegte sie den ersten Platz im internationalen Cantilena Wettbewerb in Bayreuth. Nach vielen Live-Mitschnitten und Übertragungen wird ihre Diskographie im Frühjahr 2010 innerhalb der Händel Gesamtaufnahme des Carus Verlags um eine Aufnahme der Brockes Passion mit Peter Neumann und dem Collegium Cartusianum ergänzt.


Werner Güra

Der in München geborene Tenor Werner Güra absolvierte sein Studium am Mozarteum in Salzburg. Nach Operngastspielen in Frankfurt und Basel wurde er 1995 Ensemblemitglied der Semperoper in Dresden. Seit Anfang seiner professionellen Tätigkeit strebt Werner Güra einem bestimmten Gleichgewicht zwischen Bühne und Konzert nach. Als Konzert- und Oratoriumsänger arbeitet er mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, der Sächsische Staatskapelle Dresden, den Wiener Symphoniker, dem London Philharmonic Orchestra, dem Koninklijk Concertgebouworkest, den deutschen und holländischen Rundfunkorchester und dem Orchestre National de France. Ebenso ist er ein anerkannter Lied-Interpret mit Auftritten in der Londoner Wigmore Hall, im Amsterdamer Concertgebouw, im Lincoln Center New York, bei den Schubertiaden in Schwarzenberg und Barcelona und im Musikverein Wien.


Kölner Kammerchor

1970 gegründet, hat sich der Chor mit seinem Dirigenten Peter Neumann seit dem Gran Premio Città di Arezzo 1982 durch Auftritte bei bedeutenden Festivals in Europa einen Namen gemacht. Aufführungen von Monteverdis Marienvesper und „L'Orfeo“, Bachs Kantaten, Passionen und h-moll Messe (BBC Proms), Händels Oratorien, Mozarts Kirchenmusik sowie Werken von Brahms, Beethoven, Dvořák, Mendelssohn Bartholdy und Schubert wurden in vielen Musikzentren Europas gefeiert. Höhepunkte der letzten Jahre waren Konzerte bei den Göttinger Händel-Festspielen, der Folle Journée in Nantes, in Bilbao und bei der Festa da Música in Lissabon, beim Moscow Easter Festival, in Tokio und beim Rheingau Musik Festival, in der Tchaikovsky Concert Hall in Moskau, in Leipzig und bei den Bachfesten in Schaffhausen.

 

www.koelner-kammerchor.de


Collegium Cartusianum

Von Monteverdi bis Brahms reicht der Radius des auf Originalinstrumenten spielenden Collegium Cartusianum, das 1988 als Nachfolger des Barockorchesters Köln entstand. Nicht zuletzt durch die Mitwirkung bei der EMI-Gesamteinspielung der Messen Wolfgang Amadeus Mozarts durch seinen Dirigenten Peter Neumann hat es sich einen ausgezeichneten Ruf erworben, der sich seither bei vielen Konzerten, Rundfunkübertragungen und CD-Einspielungen bestätigte. Neben der Zusammenarbeit mit dem Kölner Kammerchor hat das Collegium Cartusianum auch durch Aufführungen der Orchestersuiten Bachs und der Sinfonien Mozarts und Beethovens internationale Anerkennung gefunden. Mit Mozarts „Il Re Pastore“, Mendelssohns „Paulus“ und „Elias“ sowie dem Requiem von Dvořák hat das Orchester sein Repertoire in Richtung Oper und Romantik ausgedehnt.


Peter Neumann

Peter Neumann ist in den letzten Jahren vor allem als Händel-Dirigent hervorgetreten, was die von ihm initiierte Konzertreihe „250 Jahre Händel-Oratorien“ ebenso belegt wie die vielen CD-Einspielungen. In den Musikzentren Europas und auf namhaften Festivals hat er die Meisterwerke der oratorischen, bisweilen auch Opern- und sinfonischen Literatur dargeboten, von Monteverdis Marienvesper im Palais Garnier Paris über J.S. Bachs Passionen und h-moll Messe (BBC Proms) bis hin zu Debussys „Le Martyre de Saint Sébastien“ bei der MusikTriennale Köln. Als Gastdirigent konzertierte er u.a. mit dem Niederländischen Kammerchor, dem SWR Vokalensemble Stuttgart, dem ChorWerkRuhr, der Schola Cantorum Tokio, dem Concertgebouw Orchester Amsterdam, dem Jerusalem Symphonie Orchester, Concerto Köln und der Jungen Deutschen Philharmonie.