Die Schriftstellerin Irene Dische wurde in New York geboren. Ihre Muttersprache ist deutsch. Nach Abbruch ihres Studiums an der Harvard University begann sie zu schreiben. 1980 zog sie nach Berlin und hat dort u. a. in der „ZEIT", in der Zeitschrift „TransAtlantik“, und in „The New Yorker“ publiziert. 1989 erschien ihr erstes Buch „Fromme Lügen“. Mitte der 1990er Jahre zog es Irene Dische verstärkt zu Bühnen-Bearbeitungen. Mit Hans Magnus Enzensberger erarbeitete sie u. a. das Libretto von Aulis Salliens Oper „Der Palast“ und wirkte an einer modernen Rekonstruktion von Mozarts unvollständigem Singspiel „Zaïde“für die Berliner Staatsoper mit. 2005 erschien ihr autobiographischer Roman „Großmama packt aus“. Für das Schumannfest 2010 hat sie das Stück “Geister: ein zehnminütiges Gespräch für den Konzertsaal“ geschrieben, das am 6. Juni 2010 in der Tonhalle uraufgeführt wird.
Tzimon Barto erhielt bereits mit fünf Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Sein internationaler Durchbruch gelingt ihm 1985, als er beim Festival Zweier Welten in Spoleto konzertiert. Herbert von Karajan lädt in daraufhin zu den Salzburger Festspielen ein. Seitdem hat Tzimon Barto mit beinahe allen international renommierten Orchestern konzertiert und ist ein häufiger Gast bei großen Musikfestivals. Im Jahr 2006 hat Tzimon Barto einen internationalen Kompositionswettbewerb für Klavier solo, den „Barto Prize“, ins Leben gerufen. Tzimon Barto spricht fünf Sprachen fließend, liest Altgriechisch, Latein und Hebräisch und lernt derzeit Mandarin. Zusätzlich zu seiner Karriere als Pianist betätigt er sich als Schriftsteller.
Die Düsseldorfer Symphoniker gehören zu den großen, renommierten Klangkörpern Deutschlands und haben sich als Konzertorchester der Landeshauptstadt Düsseldorf und als Orchester der Deutschen Oper am Rhein einen hervorragenden Ruf erworben. Die Reihe der Generalmusikdirektoren umfasst seit 1945 so namhafte Dirigenten wie Heinrich Hollreiser, Eugen Szenkar, Jean Martinon, Rafael Frühbeck de Burgos, Bernhard Klee, David Shallon, Salvador Mas Conde und John Fiore. Seit der Spielzeit 2009/10 ist der russischstämmige Dirigent Andrey Boreyko GMD der Düsseldorfer Symphoniker.
Als gefragter Gastdirigent arbeitet Christoph Eschenbach mit den herausragenden Orchestern und Opernhäusern der Welt. Zudem ist er gegenwärtig designierter Chefdirigent des National Symphony Orchestra sowie designierter Musikdirektor des John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington D.C. Weitere Höhepunkte waren regelmäßige Auftritte mit den Wiener Philharmonikern, dem New York Philharmonic, der Staatskapelle Dresden und dem London Philharmonic Orchestra. Christoph Eschenbach hat sowohl als Dirigent als auch als Pianist eine beeindruckende Diskografie bei einer Reihe berühmter Labels vorzuweisen. Seine Einspielungen reichen von Werken J. S. Bachs bis hin zu Musik des ausgehenden 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts. Zu seinen Auszeichnungen gehört u.a. der Leonard-Bernstein-Preis des Pacific Music Festival.