Trio Jean Paul

Das Trio Jean Paul mit Eckart Heiligers (Klavier), Ulf Schneider (Violine) und Martin Loehr (Violoncello), 1991 gegründet, gehört zu den profiliertesten Kammermusikformationen der Gegenwart. Das breite Repertoire dieses Ausnahme-Ensembles spannt den Bogen von den Werken der Klassik über die romantische Idee der "poetischen Musik" bis zur Musik der Gegenwart. Zu den Höhepunkten der jüngsten Zeit gehörten Konzerte im Wiener Konzerthaus, in der Berliner Philharmonie, der Laeiszhalle Hamburg, im Palais des Beaux Arts Brüssel, der Wigmore Hall London und der Tonhalle Zürich. Im September 2009 ist beim Label Cavi-music die neueste CD des Trios Jean Paul erschienen, die den beiden Klaviertrios von Mendelssohn-Bartholdy gewidmet ist und von einem begeisterten Echo in der Presse begleitet wurde.

 

www.triojeanpaul.de

 


Mizuka Kano

Mizuka Kano wurde in Tokyo geboren. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie im Alter von vier Jahren bei der Mutter; sie studierte an der Toho Gakuen Hochschule für Musik. Im Oktober 2003 kam sie nach Berlin um ihr Studium an der Universität der Künste bei Klaus Hellwig fortzusetzen. Wichtige Preise sind der zweite Preis beim 1. Internationalen Rachmaninoff Wettbewerb in Los Angeles (2002), der erste Preis und der Publikumspreis beim Internationalen Wettbewerb G. B. Viotti in Vercelli/Italien (2005) sowie der erste Preis und die Goldmedaille des 15. Internationalen Robert Schumann-Wettbewerbs in Zwickau (2008).


Die Singphoniker

Vielseitigkeit und Authentizität, Kunst und Unterhaltung sind das Erfolgsrezept des sechsköpfigen Vokalensembles und machen die Formation seit bald 30 Jahren unverwechselbar. Scheinbar mühelos beherrschen die Singphoniker die Kunst, Schweres mit Leichtigkeit zu präsentieren und Leichtem Gewicht zu verleihen. In den vergangenen Jahren waren die Singphoniker regelmäßig bei bedeutenden Konzertreihen und Festivals in Deutschland, Europa, Asien und Amerika zu Gast. Zahlreiche preisgekrönte CD-Einspielungen des Ensembles dokumentieren die besondere Qualität sowie stilistische Vielfältigkeit und künstlerische Flexibilität.

 

www.singphoniker.de


Die Hornisten des RSO Stuttgart

Das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart (RSO) ist eines der Sinfonieorchester des Südwestrundfunks. Die Hornisten des RSO Stuttgart spielen neben ihrer Tätigkeit im Orchester häufig auch Konzerte, in denen die Hörner als Kammermusikensemble oder auch solistische Formation in Erscheinung treten. So wurde beispielsweise das Konzertstück für vier Hörner und großes Orchester von Robert Schumann schon häufig mit großem Erfolg zur Aufführung gebracht.

 


Alliage Quintett

Stilistische Vielfalt, besonders aber die Verschmelzung unterschiedlicher Stilrichtungen ist Markenzeichen und Programm des Alliage Quintetts. Gründer des Ensembles ist Sopran-Saxophonist Daniel Gauthier, Inhaber der einzigen Professur für klassisches Saxophon in Deutschland. Die weiteren Mitglieder sind Hayrapet Arakelyan (Alt-Saxophon), Koryun Asatryan (Tenor-Saxophon), Sebastian Pottmeier (Bariton-Saxophon) und Jang Eun Bae (Klavier). Im Mittelpunkt des Repertoires stehen bekannte Meisterwerke aller Epochen in außergewöhnlich sensiblen und raffinierten Arrangements. Neben etlichen Rundfunkaufnahmen hat das Ensemble bisher drei CDs veröffentlicht, eine wurde mit dem begehrten ECHO-Klassik ausgezeichnet.

 

www.alliage.de


Caroline Melzer

Die Sopranistin Caroline Melzer gastierte bereits während des Studiums im lyrischen Fach. Ihr erstes Festengagement führt sie seit 2007 an die Komische Oper Berlin mit Partien wie Fiordiligi, Mimi oder der Cordelia in Reimanns „Lear“. Seit 2008 gastiert sie an der Volksoper Wien. Daneben war sie 2009 auf der Ruhrtriennale und an der Staatsoper Berlin zu hören. Als Konzertsängerin sang sie auf Festivals wie dem UltraSchall Festival Berlin, dem Mozartfest Würzburg oder dem Rheingau Musik Festival und arbeitete mit Dirigenten wie Konrad Junghänel, Jac van Steen, Frieder Bernius oder Michael Sanderling. Sie wirkte an zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen mit.


Axel Bauni

Der Pianist Axel Bauni, geboren in Ludwigshafen am Rhein, studierte an der Musikhochschule Mannheim/Heidelberg und an der Hochschule der Künste Berlin. Er hat sich als Klavierpartner von Sängerinnen und Sängern wie Juliane Banse, Stella Doufexis, Christine Schäfer, Iris Vermillion, Dietrich Henschel, Thomas Quasthoff und Yaron Windmüller einen internationaler Ruf erarbeitet. Axel Baunis spezielles Interesse gilt dem Lied des 20. Jahrhunderts; er hat zahlreiche Liedzyklen und Klavierwerke uraufgeführt. Gemeinsam mit Aribert Reimann gibt er die "edition zeitgenössisches lied" bei ORFEO heraus. Heute leitet er als Professor an der Universität der Künste Berlin eine eigene Liedklasse.


Sabine Scho

Sabine Scho (*1970, Deutschland) studierte Germanistik und Philosophie in Münster und lebt heute in São Paulo/Brasilien und in Berlin. 2001 erschien ihr erster Lyrikband "Thomas Kling entdeckt Sabine Scho", wiederaufgelegt bei kookbooks 2008 als "Album". Im Herbst 2008 folgte der Band "farben". In ihren auf Fotografien aus der Wirtschaftwunderzeit der BRD basierenden Gedichten beweist Scho ihre Eigenständigkeit als "lyrische Mentalitätshistorikerin“ (Süddeutsche Zeitung). Sabine Scho wurde für ihre Arbeiten unter anderem mit dem Leonce-und-Lena-Preis, dem Förderpreis zum Ernst-Meister-Preis, dem Literaturförderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen und 2003 mit einem Residenzstipendium der Villa Aurora, Los Angeles, ausgezeichnet.


Ulf Stolterfoht

Ulf Stolterfoht, geboren 1963 in Stuttgart, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Zuletzt erschienen sind "holzrauch über heslach"; Basel: Engeler 2007, "fachsprachen XXVIII-XXXVI"; Basel: Engeler 2009 und "das nomentano-manifest" Ostheim / Rhön: Engstler 2009. Den Anna-Seghers-Preis erhielt er 2005, den Peter-Huchel-Preis 2008. 2008/09 bekleidete Stolterfoht eine Gastprofessor für Lyrik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.